Wenn du Cannabissamen keimen lassen möchtest, gibt es verschiedene Methoden, die du ausprobieren kannst. In diesem Blog erfährst du, welche Methoden am besten geeignet sind, um die Keimung deiner Samen zu fördern. Wir stellen dir die Cottonpad/Wattepad-Methode, die Torfquelltopf-Methode und die Direkt-in-die-Erde-Methode vor. Jede Methode hat ihre eigenen Vor- und Nachteile, die wir in einer Gegenüberstellung betrachten werden.

Cottonpad/Wattepad-Methode
Die Cottonpad/Wattepad-Methode ist eine der beliebtesten Techniken zur Keimung von Cannabissamen. Dabei werden die Samen zwischen feuchte Wattepads oder Papiertücher gelegt.
Vorgehensweise:
- Lege die Cannabissamen für 18-24 Stunden in entchlortem Wasser (24h im Raum vor Verwendung stehen lassen).
- Befeuchte zwei Wattepads oder Papiertücher mit dem selben Wasser, wie in Schritt 1.
- Lege die Cannabissamen zwischen die beiden feuchten Pads.
- Lege die Pads in einen Ziploc-Beutel oder eine Plastikbox, um die Feuchtigkeit zu halten.
- Stelle die Beutel oder Box an einen warmen, dunklen Ort (etwa 20-25°C).
- Überprüfe die Samen täglich und halte die Pads feucht, aber nicht nass.
Vorteile:
-
Einfache Handhabung: Diese Methode erfordert wenig Vorbereitung und ist leicht durchzuführen.
-
Hohe Erfolgsrate: Bei richtiger Anwendung hohen Keimrate (ca. 95%).
Nachteile:
-
Umpflanzen erforderlich: Sobald die Samen gekeimt sind, müssen sie vorsichtig in Erde oder ein anderes Medium umgepflanzt werden, was die Wurzeln beschädigen kann. Wir empfehlen Baumwoll-Wattepads, wie in unserem kostenlosen Keimset.

Torfquelltopf-Methode
Die Torfquelltopf-Methode nutzt kleine Torfquelltöpfe, auch genannt Jiffys, die sich bei Kontakt mit Wasser ausdehnen und eine gute Umgebung für die Keimung bieten.
Vorgehensweise:
- Lege die Torfquelltöpfe in eine Schale mit Wasser, bis sie sich vollständig ausgedehnt haben.
- Setze die Cannabissamen etwa 1 cm tief in die Mitte des Torfquelltopfes.
- Stelle die Töpfe an einen warmen, gut beleuchteten Ort.
- Halte die Töpfe gleichmäßig feucht.
Vorteile:
-
Einfache Umpflanzung: Die Keimlinge können direkt mit den Torfquelltöpfen umgepflanzt werden, was die Wurzeln schützt.
-
Gute Belüftung: Die Töpfe bieten eine hervorragende Belüftung für die Wurzeln.
Nachteile:
-
Kosten: Torfquelltöpfe können teurer sein als andere Methoden.
-
Verfügbarkeit: Nicht überall erhältlich. Erhalte bei uns jetzt 3x Stück zu jeder Bestellung Kostenlos dazu
Direkt-in-die-Erde-Methode
Bei der Direkt-in-die-Erde-Methode werden die Samen direkt in das endgültige Wachstumsmedium gepflanzt.
Vorgehensweise:
- Bereite kleine Töpfe oder Anzuchtbehälter mit hochwertiger Anzuchterde vor.
- Setze die Cannabissamen etwa 1 cm tief in die Erde.
- Halte die Erde gleichmäßig feucht, aber nicht nass.
- Stelle die Töpfe an einen warmen, gut beleuchteten Ort.
Vorteile:
-
Kein Umpflanzen erforderlich: Die Keimlinge wachsen direkt in ihrem endgültigen Medium, was das Risiko von Wurzelschäden reduziert.
-
Einfachheit: Weniger Schritte und weniger Handling der Samen.
Nachteile:
-
Geringere Kontrolle: Es ist schwieriger, die Feuchtigkeit und Temperatur genau zu kontrollieren.
-
Langsamere Keimung: Die Samen können länger brauchen, um zu keimen.

Gegenüberstellung der Methoden
Methode |
Vorteile |
Nachteile |
Cottonpad/Wattepad-Methode |
Einfache Handhabung, hohe Erfolgsrate |
Umpflanzen erforderlich |
Torfquelltopf-Methode |
Einfache Umpflanzung, gute Belüftung |
Kosten, Verfügbarkeit |
Direkt-in-die-Erde-Methode |
Kein Umpflanzen erforderlich, Einfachheit |
Geringere Kontrolle, langsamere Keimung |
Jede Methode hat ihre eigenen Vor- und Nachteile, und die beste Wahl hängt von deinen individuellen Bedürfnissen und Vorlieben ab. Die Cottonpad/Wattepad-Methode ist ideal für diejenigen, die eine hohe Erfolgsrate wünschen. Die Torfquelltopf-Methode eignet sich hervorragend, wenn du eine einfache Umpflanzung und gute Belüftung der Wurzeln bevorzugst. Zubehör für beide Methoden erhältst du Kostenlos zu jeder Bestellung in unserem Shop. Die Direkt-in-die-Erde-Methode ist die beste Wahl für diejenigen, die die Handhabung minimieren und Wurzelschäden vermeiden möchten.
Perfekte Bedingungen für die Keimung von Cannabissamen
Um die Keimung von Cannabissamen optimal zu unterstützen, ist es wichtig, die richtigen Bedingungen für Luftfeuchtigkeit, Temperatur und Lichteinfluss zu schaffen. Hier sind einige wesentliche Punkte, die du beachten solltest:
Luftfeuchtigkeit
-
Hohe Luftfeuchtigkeit ist entscheidend für die Keimung von Cannabissamen.
-
Ideal sind 70-90% relative Luftfeuchtigkeit während der Keimphase.
- Um diese Bedingungen zu erreichen, kannst du die Samen in eine feuchte Umgebung legen, wie zum Beispiel in einen Plastikbeutel oder eine Plastikbox, die die Feuchtigkeit hält.
Temperatur
- Die Temperatur spielt eine entscheidende Rolle bei der Keimung.
-
Ideal ist eine Temperatur von 20-25°C (68-77°F).
- Zu niedrige Temperaturen können die Keimung verlangsamen oder ganz verhindern, während zu hohe Temperaturen die Samen austrocknen und schädigen können.
- Ein Wärmematte kann hilfreich sein, um konstante Temperaturen zu gewährleisten, besonders in kälteren Umgebungen.
Lichteinfluss
-
Cannabissamen benötigen kein Licht, um zu keimen.
- Sobald die Samen gekeimt sind und die ersten kleinen Pflanzen (Keimlinge) erscheinen, benötigen sie viel Licht.
Pro Tipps
-
Reines Wasser: Verwende destilliertes oder gereinigtes Wasser, um Verunreinigungen und Chemikalien zu vermeiden, die die Samen schädigen könnten.
-
Sanfte Handhabung: Gehe vorsichtig mit den Samen und Keimlingen um, um Beschädigungen zu vermeiden.
-
Geduld: Cannabissamen können unterschiedlich lange brauchen, um zu keimen. Gib ihnen Zeit und achte darauf, die idealen Bedingungen zu halten.
Durch das Einhalten dieser Bedingungen kannst du die Keimung deiner Cannabissamen maximieren und starke, gesunde Pflanzen züchten. Viel Erfolg beim Keimen und Wachsen deiner Pflanzen!
Hast du noch Fragen? Schreib uns mittels unseres "Frage Tools" auf unserer Website!
bei mir sind alle 3 gekeimt!